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Eine Woche am Hecklern!

Eine Woche hatte ich das große Glück, das neue Santa Cruz Heckler CC testen zu dürfen. In dieser Woche bin ich ca. 180 Trail Kilometer gefahren und habe mir ein umfassendes Bild über die Fahreigenschaften machen können. Vorweg: Ich saß das erste Mal auf einem E-MTB-Fully weshalb als Referenz zu meinen Fahreindrücken mein Mondraker Dune r herhalten muss. Es heißt doch immer so schön „der erste Eindruck zählt“. Nun, ich muss sagen, in dem Fall stimme ich zu. Der erste Eindruck entstand am Littenweiler Bahnhof auf dem Weg nach Hause, als ich mir die steilste Böschung raussuchte, die ich finden konnte und das erste Mal von den hervorragenden Klettereigenschaften des Hecklers überzeugt wurde.

Dieser Eindruck bestätigte sich im weiteren Verlauf meines Testes. Auffällig war die sehr hecklastige Sitzposition. Bei den ersten zwei drei Touren lupfte es mir das Vorderrad regelmäßig an und ich hatte eine schlechte Kontrolle in steilen Up-Hill Passagen. Doch nachdem ich den Sattel weiter nach vorne gestellt hatte und den Winkel angepasst hatte, kletterte das Heckler, wie ich es noch bei keinem Bike erlebt hatte. Die Carbon Laufräder tun hier sicher ihren Teil in punkto Beschleunigung dazu.

Nun zu dem Teil der Tour, der mir persönlich am meisten zusagt: DOWNHILL.

Das erste Mal Trail Boden bekam das Heckler auf einem engen, steilen, selbstgebauten Trail irgendwo im Schwarzwald zwischen die Stollen. Aufgrund des vergleichbar hohen Gewichts zu Bio-Bikes (Bikes ohne E-Antrieb) hing ich die ersten Meter zuerst sehr an der Bremse. Doch da hatte ich die Rechnung ohne die Geometrie des Hecklers gemacht. Durch den tiefen Schwerpunkt vermittelt das Fahrrad eine unglaubliche Sicherheit. Insbesondere in Kurven beeindruckte mich die Traktion und das verspielte Fahrgefühl. Nach den ersten zwei warm-up Runden sprang ich alle Sprünge auf dem Trail und war lediglich beim Anbremsen vor den Kurven etwas schwerfälliger.

Aber natürlich musste sich das Heckler auch auf den schnelleren Strecken in Freiburg beweisen. Dabei tritt es in große Fußstapfen, da ich mit meinem Mondraker seit Jahren jede Kurve 100 Mal gefahren bin. Und hier muss man auch ehrlicherweise sagen, kommt das Heckler nicht ganz an die Performance eines Bio-Bikes ran. Gerade in den ruppigen Passagen oder beim Anbremsen vor engen, steilen Kurven wird es bei Top-Speed unruhig und vermittelt nicht das satte Fahrgefühl, das ich gewohnt bin.

ABER: In meinen Augen geht es mit dem E-Bike auch nicht darum, beim Downhill seine persönlichen Rekorde zu brechen. Beim E-Bike Fahren geht es darum, nach der Arbeit noch schnell in 45 Minunten 500 Höhenmeter machen zu können. Oder einfach mal drauf los zu fahren. Mal ehrlich, wie nervig ist es mit dem normalen Bike auf Erkundungstour zu gehen? Da quält man sich 15 Minuten eine super steile Rampe hoch, weil man hofft, oben einen unbekannten Trail zu finden, nur um dann festzustellen, dass es eine Sackgasse ist.

Kein Problem mit dem Heckler!!! Selbst die steilste Rampe wird dir nur ein überlegenes Lächeln abringen. Und wenn dann doch der erhoffte unbekannte, unbefahrene, perfekte Trail auf dich wartet, hast du mit dem Heckler einen Flow-Generator an der Hand, der dein Enduro-Herz höher schlagen lassen wird.

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