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Wie finde ich den passenden Mantel für mein Fahrrad?

Welchen Reifen fährst du am liebsten?

Bist du ehr so der Magic Mary Typ mit super downhill Karkasse und ultra softer Mischung oder doch lieber nur die Super Trail Karkasse? Was hälst du von von den Maxxis Modellen Minion DHR oder DHF? Nimmst du sie in 2,5WT oder bist du ehr in schmaler Spur mit 2,30 unterwegs?

Na sind dir die Sicherungen schon durchgebrannt? Kein Thema, ich denke es gibt wenige Menschen, die alle Reifentypen der führenden Hersteller aus dem ff Parat haben.

Das Thema Mäntel ist groß und ebenso bedeutend, denn sie verbinden dein Bike mit dem Boden. Die richtige oder auch schlechte Wahl kann darüber entscheiden ob du mit viel Geschwindigkeit aus der Kurve kommst oder dein Weg in der Luft und ohne Bike fortgesetzt wird.

Deswegen haben wir uns dieses Thema mal genauer angeschaut und wollen euch mit diesem kurzen Artikel die grundlegenden Unterschiede der Mäntel erläutern, welche es beim Kauf zu beachten gibt.

Vier wesentliche Entscheidungen müsst ihr treffen:

  • Die richtige Größe
  • Profil des Mantels
  • Die Karkasse
  • Die Gummimischung

 

In welchem Gelände möchte ich den Reifen einsetzten?

Die richtige Größe:

Für die korrekte Auswahl eures Mantels braucht ihr die Maße eures Laufrades und die gewünschte Reifenbreite. Die Größe des Laufrades kann bei älteren Mountainbikes 26“ und bei neueren 27,5“ oder 29“ betragen. Falls ihr euch nicht sicher seid, schaut einmal auf euren alten Mantel drauf, dort findet ihr die Maße wie auf dem Bild markiert.

Profil des Mantels:

Hier wird der Spaß ein wenig Komplexer. Grundlegend kann zwischen den Seitstollen und den Mittelstollen unterschieden werden. Über die Mittelstollen rollt der Reifen die meiste Zeit. Sie sind also für das Rollverhalten aber auch für das Bremsverhalten verantwortlich. Die Seitenstollen kommen immer dann zum Einsatz, wenn es grob wird. Sie halten das Bike bei allen Quer-Belastungen in der Spur, z.B. beim Kurven fahren oder aber bei schrägen Trail Stücken.

 

4 Unterschiede gibt es beim der Profilauswahl:

Bremsleistung: Die beste Bremse bringt euch nichts, wenn der Reifen die Verzögerung nicht auf den Boden übertragen kann. Deswegen haben die Hersteller unterschiedliche Mittelstollendesigns entworfen, um bei möglichst geringem Rollwinderstand größtmögliche Bremskraft zu generieren.

Selbstreinigung: bei schlammigen Konditionen ist es wichtig, dass sich das Profil nicht mit Schlamm zu setzt da ihr sonst ebenso gut ohne Profil fahren könntet. Der Schlamm wird durch die Rotation beim Fahren weggeschleudert. Das funktioniert umso besser, je größer der Abstand zwischen den Stollen ist.

Stollenhöhe: Je höher die Stollen, desto besser können sie sich in losen oder matschigen Untergrund graben. Auf trockenen, harten Trails bringt das jedoch beinahe nichts. Im Gegenteil, je höher die Stollen sind, desto größer wird auch der Rollwiederstand beim Hochfahren. Außerdem wird das Fahrgefühl „schwammig“ da die Stollen dazu neigen bei Belastung weg zu knicken.

Rollverhalten: Je dichter die Stollen zusammenstehen und je kleiner sie Ausfallen, desto besser rollt ein Mantel auch. Allerdings muss man bei einem solchen Reifen mit starken Abstrichen bei der Downhill-Performance rechnen. Des wegen gilt es hier einen Kompromiss zu finden zwischen einem Mantel gute Brems und Grip-Eigenschaften besitzt aber immer noch gute Rolleigenschaften aufweist.

 

Karkasse:

Die Karkasse ist unsichtbar im Mantel verarbeitet. Sie besteht meistens aus einem Nylongewebe, welches in mehreren Schichten übereinandergelegt wird. Durch die Karkasse bekommt der Mantel seine Form und hält diese auch im besten Fall. Abgesehen davon schützt sie euch vor Durchschlägen. Je dicker eine solche Karkasse ist, desto weniger Angstschweiß hat eure Felge auf der Stirn, wenn ihr die Landung mal wieder verpasst und mit dem Hinterrad auf einer soliden Kante landet. Sehr dicke Karkassen überzeugen allerdings nicht gerade mit einer schlanken Figur auf der Waage. Es sollte also auch hier wieder abgewogen werden in welchem Bereich ihr mit den Reifen unterwegs seien wollt und ob ihr eine starke Karkasse wirklich braucht.

Gummimischung:

Besonders stark ins Gewicht fällt die Gummimischung bei steinigen oder wurzeligen Abfahrten. Je weicher die Gummimischung ist, desto mehr „kleben“ die Mäntel am Boden. Der Verschleiß wird allerdings auch spürbar höher.

 

Fazit:

Die richtige Auswahl der Mäntel ist eine Mischung aus Abwägung des Einsatzbereiches, persönlicher Vorlieben und das Wissen darüber, welche Unterschiede es gibt. Bei letzterem hat euch der Artikel hoffentlich ein wenig weitergebracht.

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