Wissenswertes rund um die Radfahrausbildung

Wissenswertes rund um die Radfahrausbildung

Sich sicher mit dem Fahrrad im Straßenverkehr zu bewegen, setzt das gezielte Üben voraus. Niemand findet sich automatisch im Dschungel der Verkehrsschilder- und Regeln zurecht. Daher findet in der Grundschule die Radfahrausbildung statt. Sie vermittelt in einem theoretischen und einen praktischen Teil, wie sich Kinder im Straßenverkehr richtig verhalten, Schilder zu deuten haben und sich gekonnt in brenzligen Situationen verhalten können. Die Radfahrausbildung ist wichtig und legt die Basis sich auch später zwischen anderen Verkehrsteilnehmern sicher und mit einem guten Gefühl bewegen zu können. Was sollte man also über die Radfahrausbildung wissen?

Die Radfahrausbildung erklärt

Die Fahrradausbildung setzt sich aus 3 Teilen zusammen: dem theoretischen Teil, dem praktischen Teil und den Abschlussprüfungen beider. Der Wissenspart der Fahrradausbildung wird dabei im Unterricht vermittelt. Dieser wird auch als Verkehrserziehung bezeichnet und findet ab der vierten Klasse statt. Im Alter von 9 Jahren sind die Kinder offen für das Erlernen von komplexen Verhaltensweisen im sozialen Miteinander, wie im Straßenverkehr. Der praktische Teil der Radfahrausbildung wird auf den Schulhöfen oder dem Gelände der Jugendverkehrsschulen geübt. Hier werden realistische Situationen im Straßenverkehr simuliert. Manche Länder haben sogar Übungsfahrten im richtigen Straßenverkehr einbezogen.

Der theoretische Teil der Radfahrausbildung

Was passiert bei der Fahrradausbildung in der Theorie? Die Kinder lernen die Verkehrsschilder und deren Bedeutung, welche Verkehrsregeln es gibt, wie zum Beispiel rechts vor links und erfahren anhand von digitalen Medien, welche Situationen auf sie zukommen könnten und wie man sich dabei richtig verhält. Das gelernte wird spielerisch beispielsweise mit der Hilfe von Rätseln geübt. Ziel ist es, dass die Kinder Spaß daran entwickeln, die Regeln zu erlernen und diese sich gut einprägen. Parallel dazu werden auch die psychomotorischen Fähigkeiten wie Bewegung, Wahrnehmung, Verständigung und Reaktion geschult. Das ist wichtig, da der Straßenverkehr eine Vielzahl an raschen Verhaltensweisen fordert, welche gezielt trainiert werden sollten. Kombiniert sind Bewegung und Wissen sehr effektiv, um die Radfahrausbildung zu meistern.

Abgeschlossen wird der theoretische Teil der Radfahrausbildung mit einer schriftlichen Prüfung. 20 Fragen mit je 3 Antwortmöglichkeiten müssen dazu beantwortet werden. Insgesamt können 40 Punkte gesammelt werden. Ab wann die Theorie der Radfahrausbildung bestanden ist, variiert je nach Bundesland. Um sein Kind zu unterstützen, bietet es sich an das Wissen zu Hause mit weiteren, spielerischen Übungen zu verfestigen. Gut geeignet ist auch spezielle Software. So kann am Prüfungstag nichts mehr schiefgehen.

Der praktische Teil der Radfahrausbildung

Beim praktischen Part der Radfahrausbildung geht es tatsächlich auf die Straße. Das findet natürlich erstmal in geschützten Bereichen statt. Auf dem Schulhof wird der sichere Umgang mit dem Rad trainiert: Aufsteigen, absteigen, um Hindernisse herumfahren, bremsen und Slalom fahren. Dazu werden spezielle Parcours aufgestellt. Die Jugendverkehrszentren bieten auf ihrem Gelände passend dazu Verkehrsübungsplätze an, welche von den Klassen genutzt werden können. Hier geht es bei der Radfahrausbildung darum, realistische Situationen zu simulieren, um den Kindern die richtigen Verhaltensweisen beizubringen. In manchen Bundesländern schließt sich auch die Übungen im richtigen Straßenverkehr an. Im praktischen Teil der Radfahrausbildung soll das gelernte Wissen trainiert werden: Handzeichen geben, einordnen, am Stoppschild halten und Vorfahrt beachten.

Am Ende der praktischen Übungsphase steht die Prüfung im Rahmen der Radfahrausbildung an. Das setzt jedoch das Bestehen des theoretischen Tests voraus. Hierbei fährt nun jeder einzelne Schüler im Klassenverband eine festgelegte Strecke von ca. 20 Minuten ab. Die Losten auf dem Weg verteilt, bewerten das Verhalten und das Umsetzen des Gelernten. Bestanden gilt die Prüfung der Radfahrausbildung, wenn die Fehler unter 7 Fehlerpunkten bleiben. Hat man die Radfahrausbildung erfolgreich abgeschlossen, erhält man einen Fahrradführer. Diese umfassende Verkehrserziehung trägt maßgeblich dazu bei, dass Kinder gezielt auf das Fahrradfahren im Verkehr trainiert werden und sich so gut zurechtfinden, was die Unfallquote senkt. Jedoch macht es Sinn auch nach der Radfahrausbildung in der Schule das Wissen zu vertiefen.

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